Performance

Allgemeine Grundsätze der Performance Optimierung

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Gute Gründe nicht zu optimieren

Es gibt sehr gute und triftige Gründe nicht zu optimieren. Meist steht der Punkt Optimierung der Anwendung erst dann an, wenn das Programm fehlerfrei lauffähig ist. Bei kleinen Anwendungen ist dies auch ein probates Mittel, da die Umsetzung hier im Vordergrund steht. Dies führt jedoch zu einigen Gründen, warum Sie nicht optimieren sollten:

  1. Bei der Optimierung Ihrer Anwendung kann viel Zeit und Geld investiert werden, ohne dass es zu spürbaren Veränderungen kommt.
  2. Optimierungen können zu schlechter lesbaren und wartbaren Quelltext führen.
  3. Optimierungen können zu (neuen) Fehlern in Ihrer Anwendung führen.
  4. Optimierungen sind meist abhängig von Compilern, Ausführungsplattform und anderen Teilen der Anwendungsumgebung.
  5. Der / Jeder Objektorientierungsgedanke kann bei der Optimierung verloren gehen.

Keiner dieser Punkte muss Ihre Anwendung betreffen; Sie sollten jedoch vorher abwägen, ob es sinnvoll ist eine Optimierung durchzuführen, wenn die Anwendung in einer Art und Weise lauffähig ist die keinerlei (Performance)–Problem hervorruft.

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Performancemanagement

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Dieser Teil beschäftigt sich mit Maßnahmen die Sie als Verantwortlicher ergreifen können, um Performanceprobleme von Beginn an bei Ihren Projekt in den Griff bekommen zu können.

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Softwareimplementierung und Performance

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Die Implementierung - endlich. Meist ist der Programmierer derjenige der die mangelnde Performance vorgeworfen bekommt. Das dies nicht immer richtig ist, haben wir bereits betrachtet. Dieser Abschnitt wird an einem einfach nachzuvollziehenden Beispiel die grundlegenden Überlegungen darlegen.

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Softwareanalyse und Performance

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Bevor wir uns den Vor- und Nachteilen widmen noch ein kleiner aber wichtiger Punkt. Performanceüberlegungen haben - bis auf wenige Ausnahmen - erst ab der Designphase eine Berechtigung. In der Objektorientierten Analyse sind derartige Überlegungen meist unnötig. Die Fachliche Analyse kann uns jedoch die Grundlagen schaffen um im Design an der Performanceschraube zu drehen.

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Performance und Softwaredesign

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Design ist ein Thema, welches sich immer (wieder) großer Beliebtheit erfreut. Betrachtet werden dabei jedoch meist die Vor- und Nachteile in Bezug auf Wartbarkeit, Entwicklungszeit und Fehleranfälligkeit. Unbestritten haben Entwurfsmuster Vorteile. Die entwickelte Anwendung baut auf einem bereits bekannten und erfolgreich eingesetzten Prinzip der Klassenmodellierung auf. Dadurch wird die Fehleranfälligkeit und Entwicklungszeit deutlich verringert, während die Wartbarkeit zunimmt. Nur selten fließen dabei jedoch Performancebetrachtungen ein. Diesem Thema werden wir im folgenden nachgehen.

Das Optimieren des Designs ist dabei Grundlage für eine optimal performante Anwendung. Ihre Designentscheidungen beeinflussen wesentlich die Performanceeigenschaften Ihrer Anwendung in bezug auf benötigte Bandbreite, Arbeitsspeicher und auch Geschwindigkeit. Eine performante Anwendung kann natürlich auch ohne das optimale Design entstehen und ein optimales performantes Design hat nichts mehr mit Objektorientierung zu tun, wie wir sehen werden. Trotzdem ist es sinnvoll zumindest einen Blick auf Performancemöglichkeiten im Design zu werfen.

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